Kooperationspartner

Vielen unserer Programme und Veranstaltungen liegt der Gedanke der Zusammenarbeit mit anderen Akteuren zu Grunde.

  • Literaturhaus Stuttgart
    Mit dem von Stefanie Stegmann geführten Literaturhaus veranstaltet das DTF seit 2001 die Reihe LITERATÜR. Das Literaturhaus Stuttgart hat sich zur Aufgabe gesetzt, einen Erlebnisraum für Literatur und deren Grenzbereiche zu Kunst, Musik, Theater, Film und Technologie zu schaffen.
  • Renitenztheater Stuttgart
    Das Renitenztheater wurde 1961 von Gerhard Woyda gegründet und ist damit Stuttgarts älteste Kabarettbühne. Geleitet wird das Haus seit 2004 von Sebastian Weingarten und seitdem veranstaltet das Theater gemeinsam mit dem DTF auch die deutsch-türkische Kabarettwoche.
  • Forum der Kulturen Stuttgart
    Das Forum der Kulturen ist der Dachverband der Stuttgarter Migrantenvereine und ein Interkulturbüro. Die Zeitschrift "Begegnung der Kulturen - Interkultur in Stuttgart" informiert über die Vielzahl interkultureller Veranstaltungen in Stuttgart. Bei dem vom Forum der Kulturen organisierten Sommerfestival der Kulturen veranstaltet das DTF jedes Jahr den türkischen Musikabend.
  • Kommunales Kino Stuttgart (bis 2007)
    Bis zu seiner Schließung fanden im Kommunalen Kino die deutsch-türkischen Filmtage statt.
  • Arthaus Filmtheater Stuttgart
    Abseits des Mainstreams bieten das atelier am bollwerk und das DELPHI Arthaus Kino anspruchvolles Programmkino in Stuttgart. Seit 2008 veranstaltet das DTF im DELPHI die deutsch-türkischen Filmtage SiNEMA.
  • Stadtbibliothek Stuttgart
    Mit seiner Bibliothek am Mailänder Platz, den 17 Stadtteilbüchereien und den Bücherbussen eröffnet die Stadtbibliothek Zugang zu rund einer Million Bücher und Medien. Darunter auch eine große Auswahl türkischsprachiger Literatur, Kinderbücher und DVDs. Seit 2008 veranstaltet die Stadtbibliothek mit dem DTF die Reihe LiteraTürkei.
  • Abteilung Integration der Landeshauptstadt Stuttgart
    Unter der Leitung von Gari Pavkovic koordiniert die beim Oberbürgermeister angesiedelte Stabsstelle die integrationspolitischen Maßnahmen der Stadtverwaltung und freier Träger. Sie kümmert sich auch um die Weiterentwicklung des Bündnisses für Integration und berät den Gemeinderat in interkulturellen Fragen. Das DTF entwickelt seine Programme seit Gründung in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Abteilung Integration, damit die Maßnahmen in ein kommunales Gesamtkonzept Einfluss nehmen können.
  • Elternseminar der Landeshauptstadt Stuttgart
    Das Elternseminar ist seit 1963 die kommunale Familienbildungseinrichtung Stuttgarts und ist dem Jugendamt zugeordnet. Es bietet Eltern direkt in den Stuttgarter Stadtteilen Orte für Begegnung und Orientierung. Mit dem Elternseminar arbeitet das DTF in vielen Bildungsprogrammen zusammen.

Netzwerke

Austausch und Vernetzung ist für eine erfolgreiche Arbeit wichtig. Deswegen ist das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart in bundesweite, regionale und kommunale Netzwerke eingebunden.

Ernst-Reuter-Initiative für Dialog und Verständigung zwischen den Kulturen

Die Ernst-Reuter-Initiative stärkt die deutsch-türkische Zusammenarbeit in Kunst und Kultur, Politik und Medien, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft. Sie wurde im September 2006 von den Außenministern Deutschlands und der Türkei ins Leben gerufen. Man möchte öffentliche Aufmerksamkeit und Unterstützung für Ideen, Projekte und Programme schaffen, die den interkulturellen Dialog in besonderer Weise fördern und für diesen werben. Die Initiative umfasst vielfältige Projekte aus den Bereichen Kunst, Kultur und Medien, Jugend und Young Professionals, Wissenschaft und Integration.

"Aktion zusammen wachsen – Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern"

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt in Kooperation mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration bestehende Patenschaftsprojekte für junge Menschen mit Zuwanderungshintergrund und regt die Gründung neuer Projekte an. Weiterhin sollen Bürgerinnen und Bürger, aber auch potenzielle Unterstützer von der Idee und dem Nutzen von Patenschaften überzeugt werden, damit so viele Kinder und Jugendliche wie möglich von der wertvollen Arbeit der Patinnen und Paten profitieren. Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen die gleichen Bildungschancen zu ermöglichen und so die Integration von Zuwandererfamilien in Deutschland zu fördern.

Forum der Brückenbauer

Das Forum der Brückenbauer ist ein Netzwerk von engagierten Menschen mit einer breiten Vielfalt an Kompetenzen und Zugängen zu verschiedenen bundesweiten Netzwerken und Institutionen. Es ist ein multiethnischer und -konfessioneller Zusammenschluss von Führungskräften aus Migrantenverbänden, die sich in vielen Kommunen, auf Länder- und Bundesebene für Integration engagieren. Hervorgegangen ist das Forum aus dem Teilnehmerkreis des Leadership-Programms der Bertelsmann Stiftung für junge Führungskräfte aus Migrantenorganisationen unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Rita Süssmuth. Das Forum versteht sich als visionärer, multiperspektivischer Impulsgeber zur Verwirklichung einer Gesellschaft, in der allen Menschen klar ist: "Es geht um die eine Gesellschaft, in der wir alle leben! Es geht um unsere gemeinsame Zukunft!"

Initiative "Die Verantwortlichen" der Robert Bosch Stiftung

Wie seinerzeit Robert Bosch "unternehmen" auch heute zahlreiche Menschen in Deutschland Verantwortung: Angetrieben werden sie von dem Wunsch, ihr Lebensumfeld zu verbessern. Sie schützen das Klima, stärken Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen oder setzen sich für mehr Toleranz in der Gesellschaft ein. Die Robert Bosch Stiftung hat 150 Personen und Projekte ausgewählt, die vorbildhaft als "Verantwortliche" engagiert sind. Einer von ihnen ist der DTF-Geschäftsführer Kerim Arpad, der die Projektarbeit über mehrere Wochen mit einer Videokamera dokumentierte und im YouTube-Channel der Initiative vorstellt.

Allianz für Beteiligung

Die Allianz für Beteiligung ist ein staatlich unabhängiges, dynamisches und selbsttragendes Netzwerk, das die Bürgerbeteiligung und die Zivilgesellschaft in Baden-Württemberg stärken möchte. Sie fußt auf der Vernetzung von Bürgerinitiativen überall im Land. Am Entstehungsprozess der Allianz beteiligen sich landesweit inzwischen rund 30 Institutionen und Initiativen, die sich in einer "Entwicklungsgruppe" zusammengeschlossen haben. Die Allianz ist eine Plattform der Zivilgesellschaft, will zivilgesellschaftliche Prinzipien stärken und viele unterschiedliche Mitglieder zusammenschließen: Verbände und Organisationen, Initiativen, Vereine und staatsnahe Einrichtungen. Sie will Beteiligung als umfassendes zivilgesellschaftliches Prinzip voranbringen und hierfür geeignete Verfahren und Konzepte entwickeln und anbieten.

Netzwerk Migration und soziale Sicherheit (NEMIGUSS)

Das Netzwerk NEMIGUSS hat sich zum Ziel gesetzt, den Zugang zum sozialen Sicherungssystem für Menschen mit Migrationshintergrund durch gezielte Informationen zu erleichtern. Das 2009 gegründete Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Ministerien, Generalkonsulaten, Firmen, Gewerkschaften, Bildungsträgern, Sozialverbänden, Vereinen und Medien. Es steht unter der Federführung der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg und des Ministeriums für Integration Baden-Württemberg.

Stuttgarter Paten für Bildung und Zukunft

Mit dieser Aktion möchte die Stadt Stuttgart Initiativen, die Angebote für Kinder und Jugendliche geschaffen haben, vernetzen, stärken und Interessierte ermutigen, sich an der Bildungsoffensive zu beteiligen.

 

Neues Kommunales Kino Stuttgart

Der Verein Neues Kommunales Kino Stuttgart e.V. ist eine Initiative von aktuell 23 Institutionen, die sich für ein Haus für Film und Medien in Stuttgart stark machen. Dieses Haus soll den öffentlichen Raum für die Präsentation bewegter Bilder in allen Facetten bieten. Es bleibt ein schwer zu erklärender Widerspruch, dass bewegte Bilder zwar den Lebensalltag von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in hohem Maße prägen, es in Stuttgart aber keinen Ort für den kritischen Umgang mit Bildwelten gibt.

Kartell Zukunft Stuttgart

Das "Kartell Zukunft" möchte eine Denkfabrik für die Stadt von morgen sein. In diesem Netzwerk entwickeln seit Herbst 2014 verschiedene Stuttgart Einrichtungen zivilgesellschaftliche Perspektiven und gestalten eine gemeinsame Veranstaltungsreihe, die nach dem Zukunftshorizont der Stadt sucht. Die Reihe beginnt mit kleineren, reflexiven Treffen und wird dann zu größeren Gesprächsrunden, zu Vorträgen und Aktionen übergehen, die die Zukunft der Stadt erklären und nachdenken will. Sie wird sich fragen, wie wir leben, arbeiten, wohnen und uns bewegen werden? Wie wir regiert werden wollen, wie wir dann produzieren oder protestieren werden? Ziel des Nachdenkens wird ein Kolloquium im Jahre 2015 sein, bei dem zusammen mit den wichtigen örtlichen Akteuren Konsequenzen debattiert werden sollen.

Neue Deutsche Organisationen

Ein bundesweites Netzwerk aus Initiativen, die sich nicht mehr als Migranten bezeichnen wollen. Ihre Botschaft: Deutschsein ist heute mehr, als deutsche Vorfahren zu besitzen. Anfang 2015, in der Hochphase der "Pegida"-Debatte, organisierten die "Neuen deutschen Medienmacher" den 1. Bundeskongress der NDO. Rund 80 Organisationen aus ganz Deutschland kamen zusammen, um sich kennenlernen und erste Ideen auszutauschen. In der Zwischenzeit wurde eine Koordinierungsstelle in Berlin eingerichtet. Sie bildet eine Plattform für die bundesweite Interessensvertretung und verschafft den einzelnen NDOs mehr Sichtbarkeit. Die "Neuen Deutschen Organisationen" knüpfen an die jahrzehntelange Arbeit von Migrantenselbstorganisationen und Ausländerbeiräten an, doch sie unterscheiden sich in folgenden Punkten: 1. Sie betonen ihre Zugehörigkeit zur Gesellschaft bereits im Namen. 2. Sie definieren sich nicht mehr ethnisch. 3. Sie wollen nicht mehr über "Integrationsmaßnahmen" reden, sondern über gleiche Rechte und Chancen. 4. Sie wollen in den Debatten über das Einwanderunsland Deutschland als "Aufnahmegesellschaft" verstanden werden, nicht als Einwanderer. Sie sind Teil der Lösung.

Deutsches Netzwerk der Anna Lindh Stiftung

2005 wurde die Euro-mediterrane Anna-Lindh-Stiftung für den Dialog zwischen den Kulturen in Alexandria gegründet. Sie hat den Auftrag, den interkulturellen Dialog im Rahmen der Euromed-Zusammenarbeit, das heißt zwischen den Ländern der Europäischen Union und den übrigen Anrainerstaaten des Mittelmeeres zu fördern. Die Stiftung versteht sich als ein Netzwerk der Netzwerke, in dem mittlerweile über 4.000 Mitgliedsorganisationen in 43 Mitgliedstaaten zusammengeschlossen sind, die an gemeinsamen Programmen und Fragestellungen arbeiten. Das Deutsche Netzwerk umfasst zurzeit etwa 140 Mitglieder, zu denen die Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, politische Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen und Vereine, universitäre, kirchliche und kommunale Einrichtungen gehören.