Vertrauen in den Rechtsstaat? Diskussion zum Umgang mit dem NSU-Komplex.

Ein unabhängiger Rechtsstaat, unparteiisch und zuverlässig arbeitende Untersuchungsbehörden gehören zu den Säulen der Demokratie - zur Zeit der Weimarer Republik wie auch in der Gegenwart. Zweifel an Aufdeckung und Aufarbeitung von politischen Morden erschüttern gestern wie heute das Vertrauen in die Demokratie. Was lernen Politik und Gesellschaft aus dem NSU Prozess? Ist die angekündigte "lückenlose Aufklärung" überhaupt noch möglich? Welche Konsequenzen sollten Institutionen und Zivilgesellschaft ziehen?

Eine Diskussion über historische Lehren und aktuelle Zukunftsperspektiven für den demokratischen Rechtsstaat mit Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler, Nebenklage-Anwalt im NSU-Prozess, der Historikerin Dr. Maria Alexopoulou und dem Politiker Clemens Binninger. Moderiert wird die Runde von der Journalistin Gabriele Renz.

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Sonderausstellung "Vertrauensfragen" im Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Vor der Diskussion findet um 18 Uhr eine Führung (5 EUR inkl. Eintritt) durch die Ausstellung mit der Kuratorin Dr. Franziska Dunkel statt.


Vertrauen in den Rechtsstaat? Diskussion zum Umgang mit dem NSU

 

Informationen

Termin
Donnerstag, 9. Mai 2019
Führung 18:00 Uhr
Diskussion 19:30 Uhr

Ort
Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 16
70173 Stuttgart

Eintritt
frei
Anmeldung unter veranstaltungen(at)hdgbw.de oder Telefon 0711/212-3989