Lagebericht D 2021: NSU, Hanau, Lübcke-Prozess – mit Mehmet Daimagüler

Die Selbstenttarnung des NSU jährt sich 2021 zum zehnten Mal, während der Bundesgerichtshof über die zum NSU-Prozess eingelegten Revisionen berät. Vor einem Jahr starben zehn Menschen bei einem rechtsterroristischen Attentat in Hanau. Im Mordfall Walter Lübcke wurde der Täter zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Und in Stuttgart diskutiert man im Zusammenhang mit der "Krawallnacht" über den "Migrationshintergrund" der Täter sowie das "Racial Profiling" bei Polizeieinsätzen...

Es gibt viel zu besprechen über die Lage in Deutschland 2021. Und wer wäre da ein besserer Gesprächspartner als der Rechtsanwalt Dr. Mehmet Daimagüler? Er war einer der Anwälte der Opferfamilien im Münchner NSU-Prozess und setzt sich seit vielen Jahren in seinen Publikationen und öffentlichen Äußerungen für Chancengleichheit und gegen strukturellen Rassismus ein. Vom Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart wurde er 2017 für sein Engagement mit dem Manfred-Rommel-Preis ausgezeichnet.

In einem Online-Gespräch mit DTF-Geschäftsführer Kerim Arpad berichtet Mehmet Daimagüler im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Stuttgart – HEIMAT am 23. März 2021 um 19:30 Uhr über den aktuellen Stand und momentane Entwicklungen. Über die Chatfunktion können Zuschauer*innen des Webtalks live ihre Fragen an Mehmet Daimagüler stellen.


 

Informationen

Termin
Dienstag, 23. März 2021
19:30 Uhr

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